Nachhaltigkeit und Umwelt

PEFC-Zertifizierung

Unser Unternehmen ist selbstverständlich PEFC-zertifiziert. Das Zertifikat wurde uns als erster österreichischer Holzweiterverarbeiter verliehen. Das gibt unseren Kunden die zusätzliche Sicherheit, dass das Holz in unseren Produkten aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt.

 

Im Jahr 2019 feierte PEFC, das weltweit größte Waldzertifizierungssystem,

seinen 20. Geburtstag!

Als PEFC-zertifiziertes Unternehmen sind wir stolz, Teil der 20-jährigen Erfolgsgeschichte zu sein und freuen uns auf die kommenden 20 Jahre, in denen wir zusammen weiter daran arbeiten, eine nachhaltige, klimafitte Forstwirtschaft in den Wäldern der Erde sicherzustellen.

 

Land der Wälder

In Österreich wächst auf 4 Millionen Hektar Wald – das entspricht ca. 48 % der Gesamtfläche. 1,1 Milliarden Kubikmeter Holz stehen im österreichischen Wald zur Nutzung bereit. Zusätzlich wachsen jährlich 31 Mio. m³ Holz nach, wovon nur 2 Drittel genutzt werden.

 

 

Nehmen und Geben

Die Waldwirtschaft ist in Österreich seit 160 Jahren durch eines der weltweit strengsten Forstgesetze geregelt. Bei Pflege und Nutzung der Wälder muss gesichert sein, dass biologische Vielfalt, Produktivität und Regenerationsvermögen jetzt und in Zukunft erhalten bleiben. Als einziger EU-Staat verpflichtet Österreich seine Waldbesitzer, ab einer Fläche von 1.000 Hektar Wald, staatlich geprüfte, hauptberuflich tätige Forstleute einzusetzen.

 

Nachhaltigkeit, die ständig wächst

Holz ist Österreichs bedeutendster Rohstoff. Er wächst im Wald und vermehrt sich dort nachhaltig. Pro Sekunde wächst im Wald 1 Kubikmeter Holz nach. Jährlich sind das 30,4 Mio. Kubikmeter oder 4.000 Hektar Waldfläche – das entspricht ca. 5.500 Fußballfeldern.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Holzbauweise benötigt rund 40 Kubikmeter Holz. An einem Tag wächst bereits die Holzmenge für 2.160 Holzhäuser nach.

 

Gutes Klima

Neben der Erholungs- und Nutzfunktion trägt der Wald wesentlich zum Klimaschutz bei:

Während ihres Wachstums entziehen die Bäume der Luft das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Der Kohlenstoff bleibt in den Bäumen gespeichert, der Sauerstoff wird wieder an die Umgebung abgegeben.

Wenn Holz nicht genutzt wird, setzt der Zerfallsprozess im Wald den Kohlenstoff wieder frei. Durch die Verwendung von Holzprodukten bleibt dieser Kohlenstoff über viele Jahre im Holz gespeichert und trägt damit zur Reduktion der CO2-Problematik bei.

 

In Österreichs Wald sind 800 Mio. Tonnen Kohlenstoff gespeichert. Das entspricht ca. 3 Milliarden gebundenem CO2 oder der 35-fachen Menge CO2, die jährlich in Österreich ausgestoßen wird.

 

 

Bauen mit Holz verringert den ökologischen Fußabdruck

Holz aus dem Wald zu ernten und als Baustoff zu nutzen, steigert den Klimaschutz-Effekt des Waldes. Anstelle der gefällten Bäume wachsen im Wald wieder neue Bäume, die wieder aktiv CO2 entziehen.

Holzbauten haben über den gesamten Lebenszyklus betrachtet im Vergleich zu Bauten aus nicht nachwachsenden Materialien einen um über 50 % kleineren CO2-Fußabdruck.

Produkte aus Holz verbrauchen bei ihrer Herstellung wesentlich weniger Energie als etwa Stahl, Kunststoff oder Beton. Durch die Verwendung von Holz werden daher auch diese Ressourcen geschont.

 

Ökologisch bis zum Schluss

Am Ende der Nutzungsdauer muss Holz nicht aufwändig entsorgt werden.

Durch Re- oder Upcycling entstehen z. B. aus einem alten Dachstuhl neue Möbel.

Wenn keine stoffliche Verwendung mehr in Frage kommt, kann Holz verbrannt und energetisch genutzt werden.

Dabei wird am Ende nur so viel CO2 abgegeben, wie am Beginn im Prozess der Photosynthese gebunden wurde.

 

 

Mosser – Klimaformel

Verarbeitetes Holz bindet CO2 und schont damit unser Klima.

Unsere täglich verarbeitete Holzmenge bindet eine CO2-Menge, die dem Gewicht von 333 Flusspferden entspricht.